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Donnerstag, 20.06.2024
Eine alte Postkarte mit dem neuen Bahnhof Der Lokschuppen um 1965
Der erste Lokschuppen
Die Anlagen im neuen Bahnhof
Die Nachkriegszeit
Niedergang und neues Leben
Die Anlagen im neuen Bahnhof Selb Stadt
Bereits im Jahre 1914 wurde der alte Lokbahnhof ├╝berfl├╝ssig, denn mit dem Bau der Nebenbahn von Selb nach Holenbrunn ging eine umfassende Umgestaltung der Selber Bahnanlagen einher. So wurde die Strecke nach "Selb untere Stadt" bis Anfangs der 20er Jahre demontiert und gro├če Teile der Trasse gingen in der neuen Fl├╝gelbahn zu den Industriebetrieben auf.
Parallel dazu wurde ein zweiter Lokschuppen am westlichen Ende des neugebauten Bahnhofes Selb Stadt errichtet. Dieser Lokschuppen bestand aus drei St├Ąnden mit 14,5 m Nutzl├Ąnge, eine Drehscheibe mit 7,5 m L├Ąnge und einem Anbau in dem sich ├ťbernachtungsm├Âglichkeiten, eine Werkstatt und Sozialr├Ąume befanden.
Der Lokschuppen ging zusammen mit der neuen Bahnlinie am 1. Mai 1914 in Betrieb, das alte zweist├Ąndige Maschinenhaus am heutigen Grafenm├╝hlweiher wurde stillgelegt aber nicht abgebrochen.
Bereits kurz nach der Inbetriebnahme wurden Erweiterungen notwendig. So wurde die Drehscheibe auf 12 m und schlie├člich im Jahre 1931 auf die bis heute vorhandenen 16 m vergr├Â├čert. Auch erhielt der Lokschuppen um 1919/18 einen vierten Lokstand. Zwei Nebengeb├Ąude als Lagerr├Ąume komplettierten die Anlage.
Die Behandlungsanlagen bestanden aus einer Schlackengrube, einem Wasserkran, einem Schr├Ągaufzug f├╝r die Bekohlung und einer Kohleladeb├╝hne.
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