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Samstag, 15.06.2024
Eisenbahn in der Region
Das SechsÀmterland wird in seinem Gebiet von drei Hauptstrecken durchquert und drei Lokalbahnen lagen mit ihrer gesamten StreckenlÀnge in ihm.
Die drei Nebenstrecken waren Kirchenlamitz-Ost - Weißenstadt, Holenbrunn - Leupoldsdorf und Holenbrunn - Selb-PlĂ¶ĂŸberg. Als Begrenzungsbahnhöfe auf den Hauptstrecken wurden fĂŒr die Linie NĂŒrnberg - Eger die Stationen Marktredwitz-Schirnding, fĂŒr die Linie Regensburg - Hof die Bahnhöfe Marktredwitz und Kirchenlamitz-Ost, sowie fĂŒr die Linie Hof - Eger die Stationen Schönwald und Selb-PlĂ¶ĂŸberg bestimmt.
Von der Eröffnung der ersten Eisenbahnstrecke die das SechsĂ€mterland betraf, nĂ€mlich der sogenannten Pachtbahn von Hof nach Eger im Jahr 1865, bis zur Betriebsaufnahme der letzten Lokalbahn von Holenbrunn nach Selb Stadt 1914 wurden insgesamt 92,43 Kilometer Bahnlinie im bearbeiteten Gebiet dem Betrieb ĂŒbergeben.
Der RĂŒckschritt der Streckenstillegungen im Eisenbahnbetrieb begann im SechsĂ€mterland mit der Aufgabe des GĂŒterbetriebs (und somit des Gesamtverkehrs) auf dem Streckenabschnitt Selb Stadt - LudwigsmĂŒhle im Jahr 1971. Letzter stillgelegter Eisenbahnlinienabschnitt war der zwischen Holenbrunn und Schönbrunn im Verlauf der Lokalbahn Holenbrunn - Leupoldsdorf 1995.
Komplett stillgelegt sind somit 48,54 Kilometer Bahnstrecke im SechsĂ€mterland, also ĂŒber die HĂ€lfte aller jemals eröffneten Bahnkilometer. Der GĂŒterbetrieb zwischen Hof und Selb Stadt ĂŒber Selb-PlĂ¶ĂŸberg wurde zwar ebenfalls aufgegeben, der Personenverkehr wird aber nach wie vor betrieben.
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